Wissen teilen, Webkultur gestalten.
Für mich lebt gutes Engineering von einem soliden technischen Fundament – vom Austausch mit anderen und vom neugierigen Ausprobieren neuer Werkzeuge wie KI-Agenten. Mit dem Podcast Technikwürze und meinen Tutorials an der HAWK schaffe ich Räume für Wissenstransfer – als Dialog auf Augenhöhe, bei dem wir alle voneinander lernen.
AI-native Frontend Engineering

Mein AI-nativer Workflow: links die Agenten-Session im Editor, rechts das Ergebnis – diese Website.
Agenten schreiben den Code, ich steuere den Prozess – von der ersten Spezifikation bis zum finalen Review. Dahinter steht ein klar strukturierter Workflow:
- Spec-Driven Development
- Konzepte und Anforderungen entstehen im Dialog mit einem Agenten und sind präzise spezifiziert, bevor die erste Zeile Code entsteht.
- Context Engineering
- Projektregeln, Architekturentscheidungen und dokumentiertes Wissen liefern Agenten den nötigen Kontext – versioniert im Repository und mit jedem Projekt fundierter.
- Agent Skills
- Wiederkehrende Abläufe sind als wiederverwendbare Skills gekapselt, etwa für Übersetzung, Betrieb und Wartung.
- Multi-Agent Orchestration
- Spezialisierte Agenten arbeiten parallel, angebunden über MCP und Plugins – modellunabhängig, ob Claude, Codex oder Gemini.
- Qualität verantworten
- Automatisierte Tests, Linting und CI-Pipelines sichern jeden Schritt ab. Das letzte Wort hat mein Review.
So entstehen diese Website und die Administration meiner eigenen Infrastruktur. Den Unterschied macht die Erfahrung: Wer Semantik, Accessibility und UX seit Jahrzehnten kennt, erkennt sofort, ob ein Agent sauber gearbeitet hat.
Semantik. Für Menschen. Für Maschinen.
Semantisches HTML ist kein Relikt. Was Inhalte für Screenreader zugänglich macht, macht sie auch für KI-Modelle auswertbar. Die saubere Auszeichnung von Struktur und Bedeutung war schon immer das Fundament guten Frontend Engineerings – im KI-Zeitalter ist sie relevanter denn je – auch Agenten arbeiten besser mit klarer Struktur.
Für mich ist das keine neue Erkenntnis. Semantik war von Anfang an Teil meiner Arbeit – und genau das macht den Unterschied: Während andere nachrüsten, bringe ich diese Qualität seit 30 Jahren mit.
Hochschullehre
Das Seminar GT 1191 war ein Seminar des Studiengangs Bachelor of Arts (BA) der Fakultät Gestaltung im Kompetenzfeld Digital Environments an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim – elf Jahre lang mein Beitrag zur Hochschullehre. Rund 660 Studierende in 22 Semestern erhielten praxisnahes Wissen rund um Frontend-Entwicklung, Webdesign und Usability.
Die Website zum Seminar bleibt aktuell: Ich veröffentliche dort weiterhin regelmäßig umfangreiche und interaktive Tutorials, mit denen Studierende, aber auch andere Interessierte, lernen, wie man Websites heute erstellt – Mobile First, Responsive und frustrationsfrei. Dieser direkte Austausch mit einer neuen Generation von Gestaltenden prägt meine Arbeit bis heute. Als Nächstes entstehen dort Tutorials, die zeigen, wie man mit KI-Agenten sauber entwickelt.
Technikwürze

Seit 2005 – als Podcast-Pionier in Deutschland. Technikwürze ist mein Podcast für Medienschaffende rund um Gestaltung und Webentwicklung – jetzt mit neuer Ausrichtung auch für das KI-Zeitalter.
Nach 188 Episoden und knapp 1,8 Millionen Downloads ist das Projekt jetzt per Relaunch zurück – im Team mit Stefan Nitzsche.
Website-Starterkit
Für mein Seminar GT 1191 an der HAWK habe ich ein eigenes Starterkit entwickelt. Mit einem einzigen Terminal-Befehl entsteht eine fertig vorkonfigurierte Website – Bildoptimierung, Schriftarten und weniger Boilerplate inklusive.
$ npm create website-starterkitDrei Varianten decken unterschiedliche Lernziele ab: Playground, Onepager, Multipager. Das Ergebnis: Studierende starten schneller und lernen mehr – weil die Umgebung nicht im Weg steht.
Code teilen. Wissen teilen.
Ich teile meine Erfahrung und mein Wissen gerne. Deshalb stelle ich viele meiner Projekte als Open Source auf GitHub bereit. Auf CodePen veröffentliche ich regelmäßig Code-Snippets aus Tutorials und Seminaren – zum Nachschauen, Ausprobieren und Weiterverwenden.